Excel für Risikobewertung an den Finanzmärkten: Klarheit aus Zahlen

Gewähltes Thema: Einsatz von Excel zur Risikobewertung an den Finanzmärkten. Tauchen Sie in pragmatische Methoden, echte Praxisgeschichten und nachvollziehbare Modelle ein, die Marktunsicherheit in strukturierte Entscheidungen verwandeln. Abonnieren Sie unseren Newsletter und teilen Sie Ihre Fragen, damit wir gemeinsam bessere Risikomodelle bauen.

Grundlagen: Mit Excel Risiken messbar machen

Importieren Sie Preisreihen aus CSV, Datenbanken oder Web-APIs und bereinigen Sie Ausreißer sowie fehlende Werte mit Power Query-Schritten. Dokumentierte Transformationen sorgen für Reproduzierbarkeit, Auditierbarkeit und Vertrauen in jede Kennzahl. Kommentieren Sie Ihre wichtigsten Transformationen und teilen Sie Ihre Best Practices in den Kommentaren.

Value-at-Risk (VaR) in Excel umsetzen

Ermitteln Sie die Portfolio-Standardabweichung aus Gewichten, Kovarianzmatrix und Matrixmultiplikation. Kombinieren Sie sie mit NORM.S.INV(Vertrauensniveau) und dem aktuellen Portfolio-Wert. Prüfen Sie Sensitivität gegenüber Annahmen. Teilen Sie Ihre bevorzugten Konfidenzniveaus und warum diese in Ihrer Institution sinnvoll sind.

Stress- und Szenarioanalyse im Arbeitsblatt

Verknüpfen Sie Durationen, Convexity und Sensitivitäten Ihrer Anleihen mit einem Szenarioregler. Der Szenario-Manager dokumentiert Annahmen und Ergebnisse. Visualisieren Sie resultierende P&L mit Sparklines. Teilen Sie Ihre schlimmsten historischen Zinsbewegungen und wie Ihr Modell darauf reagierte.
Skalieren Sie Fremdwährungspositionen über direkte FX-Faktoren und quantifizieren Sie Translationseffekte in konsolidierten Bilanzen. Mit Datenüberprüfung verhindern Sie Fehleingaben. Kommentieren Sie, welche Währungspaare in Ihrem Portfolio die größte Überraschung verursacht haben und warum.
Koppeln Sie Öl-, Gas- und Metallpreise mit aktienspezifischen Beta-Faktoren, um mehrdimensionale Schocks zu modellieren. Nutzen Sie Zielwertsuche, um Verlustschwellen zu finden. Abonnieren Sie, um eine Schritt-für-Schritt-Checkliste für komplexe Mehrfaktorszenarien zu erhalten.

Portfoliorisiko, Diversifikation und Optimierung

Kovarianzmatrix und Matrixformeln effizient nutzen

Erstellen Sie eine Renditematrix, standardisieren Sie Zeitfenster und berechnen Sie COVARIANCE.P für alle Paare. Mit MMULT und TRANSPOSE erhalten Sie Portfolio-Varianz und -Volatilität. Teilen Sie, wie Sie fehlende Datenreihen robust behandeln, ohne Verzerrungen zu riskieren.

Minimum-Varianz mit Solver finden

Definieren Sie Volatilität als Zielzelle, setzen Sie Summe der Gewichte auf 1 und begrenzen Sie Short-Selling nach Bedarf. Aktivieren Sie GRG Nichtlinear oder Evolutionsalgorithmus für schwierigere Landschaften. Kommentieren Sie Ihre bevorzugten Nebenbedingungen und warum sie in der Praxis funktionieren.

Beta und Faktorbelastungen schätzen

Schätzen Sie Beta mit LINEST oder Regressionstools gegen Marktindizes und Faktoren wie Value, Size oder Momentum. Dokumentieren Sie Messfenster und Rebalancing-Regeln. Abonnieren Sie, um eine Vorlage für Faktorregressions-Dashboards zu erhalten.

Trefferrate und VaR-Ausreißer zählen

Vergleichen Sie tägliche Verluste mit dem prognostizierten VaR und zählen Sie Überschreitungen. Eine angemessene Hit-Rate stärkt Vertrauen. Visualisieren Sie Überschreitungen mit bedingter Formatierung. Teilen Sie, welche Toleranzen Ihre Governance vorgibt und wie Sie Alarmgrenzen setzen.

Rollierende Fenster und Stabilität prüfen

Setzen Sie rollierende Mittelwerte und Standardabweichungen auf 60, 125 oder 250 Tage, um Parameterdrift zu erkennen. Nutzen Sie OFFSET oder dynamische Arrays. Kommentieren Sie, welche Fenster in volatilen Phasen verlässlichere Signale liefern.

Visualisierung für schnelles Verständnis

Erstellen Sie Verteilungs-Histogramme, Q-Q-Plots und Zeitreihen-Charts, um Modellabweichungen zu entdecken. Ein Blick auf Schiefe und Wölbung kann Warnsignale liefern. Abonnieren Sie, wenn Sie unsere Chart-Galerie mit Beispielformatierungen erhalten möchten.

Automatisierung, Dokumentation und Governance

Automatisieren Sie Datenaktualisierung, Simulationen und Export mit klar benannten Prozeduren. Loggen Sie Laufzeiten und Eingangsparameter in einem Protokollblatt. Teilen Sie, welche Namenskonventionen Ihnen helfen, robuste Makros im Team zu pflegen.

Praxisgeschichte: Als ein Excel-Modell Verluste bremste

Kurz vor Handelsbeginn schlug die VaR-Überschreitungsanzeige an, ausgelöst durch einen Rohstoffschock. Das Team prüfte Szenarien, reduzierte Exposures und verhinderte so einen schmerzhaften Drawdown. Teilen Sie Ihre eigenen Rettungsmomente und inspirieren Sie andere Leser.
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